Im
Dienste des Kranich-Schutzes - auch international
Kranichrastplatz RHB Straußfurt - Einflug zum Schlafplatz am 27.10.2010 - 17:15
- von mehr als 15.000 Kranichen (Fotos: H.-E. Hohl)
Unser
Mitglied H.-E. Hohl arbeitet seit mehreren Jahren
sehr aktiv im nationalen und internationalen
Kranich-Artenschutz-
programm. Das Hauptaugenmerk seiner Tätigkeit ist
gerich-
tet einerseits auf die Sammlung
von Daten beringter Kra-
nichedurch
Ablesung (optische
Erfassung) und andererseits durch Telemetrierenbesenderter Kraniche
sowohl innerhalb Deutschlands als auch auf den Zugwegen in/aus den
Über-
winterungsgebieten. Es werden für weitere Auswertungen
Informationen ermittelt auf dem westlichen
Zugweg nach Frankreich, Spanien und Portugal sowie auf
dem östlichen
Zugweg nach Ungarn z.B. zur Einschätzung
der Populations-
entwicklung, von Einflüssen auf das
Zugverhalten, der Erschließung neuer Rast- bzw.
Überwinterungsgebiete, der Ermittlung von Todesursachen auf
diesen Wegen usw.
beringter und besendeter Kranich
Telemetrieren besenderter Kraniche mit
Antenne und Receiver
Die
Schwerpunkte seiner Arbeit sind:
Rastplatzbetreuung
am Kranichrastplatz "Rückhaltebecken Straußfurt"
(Thüringen).
Mitarbeit
in der Arbeitsgemeinschaft "Kranichschutz Deutschland"
d.h. Beringen und Besendern juveniler Kraniche in
Mecklenburg - Vorpommern.
Mitarbeit in
der "Europäischen
Kranichschutz - Arbeitsge- meinschaft ECWG"
d.h. Zusammenarbeit mit den jeweiligen vor
Ort tätigen Kolleginnen/Kollegen
der ECWG und anderer Organi-
sationen in den europäischen Rast-
und Überwinterungsge-
bieten.
Telemetrierung: Ortung besendeter
Kraniche mittels Antenne und Receiver auf
dem sowohl westlichen
- betrifft u.a. Frankreich, Spanien,
Portugal - als auch auf dem
östlichen Zugweg - betrifft hier
Hortobagy/Ungarn - in die
bzw. aus den Überwinterungsgebie-
ten. Weiterleitung der
ermittelten Daten an alle europäischen
Besenderungs- und Beringungszentralen (zur Zeit
in Norwegen,
Schweden, Finnland, Estland, Polen und Deutschland).